5 Gründe nie einen Job anzunehmen

Ich war gerade mit der Schule fertig, hatte das Bundesheer hinter mich gebracht, da musste ich mich aufgrund des familiären Drucks in die Arbeitswelt integrieren. Bereits als Schüler hatte ich im Grunde genommen nie verstanden, warum Menschen für ein kleines Gehalt so viel Zeit investieren. Für mich war immer klar ich wollte kein normales Leben führen. Ich wollte mehr. Mehr Luxus, mehr Zeit, mehr Freude, mehr Glück, einfach mehr von allem.

keinjobNachdem der Druck der Familie aber zu groß war, suchte ich mir einen Job. Ganze 3 Monate konnte ich es aushalten, bis ich mir eine nebenberufliche Tätigkeit suchte, die ich irgendwann zu einem Hauptstandbein machen wollte. Nach weiteren 6 Monaten war es geschafft und seither konnte ich die Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit geniessen.

Hier habe ich ein paar Gründe zusammengetragen, warum man doch lieber keinen Job annehmen sollte:

  1. zu hohe Steuern
    Als Angestellter bezahlt man etwa 50 % seines Einkommens an die Gesellschaft, an den Staat. Steuern und Sozialabgaben minimieren das Einkommen so sehr, dass wir die Hälfte des Monats nur arbeiten, um die Mäuler anderer Menschen zu stopfen.
    Als Unternehmer hat man viel mehr Möglichkeiten Steuern zu sparen. Durch einen guten Steuerberater kann man doch einige auch private Ausgaben geltend machen und somit einen Teil der Steuern ersparen. Je größer der Umsatz desto größer auch die Ersparnis.
  2. ein schlechter Tausch
    Als Arbeitnehmer tauschen wir Arbeitszeit gegen Geld. Das klingt auf den ersten Blick ja fast sinnvoll, allerdings nur fast. Denn sobald wir keine Arbeitszeit mehr eintauschen, gibt es auch kein Geld. Eigentlich klar, es ist ja ein Tauschgeschäft. Als Unternehmer hat man die Möglichkeiten sich ein passives Einkommen aufzubauen, d.h. langfristig weniger Zeit zu investieren und trotzdem ein Einkommen zu erzielen.
  3. zu gefährlich
    Immer noch haben die meisten Menschen die Ansicht, ein sicherer Job bleibt ein Leben lang. Unter uns, einen sicheren Job gibt es nicht. Auch die beste Firma kann über Nacht den Bach hinunter gehen und plötzlich ist die Existenz gefährdet. Natürlich kann auch ein Unternehmer Pleite gehen, doch weil er ein Unternehmer ist, unternimmt er was, um weiter vorwärtszukommen.
  4. um Geld betteln
    Kaum ein Unternehmer rückt freiwillig mehr Geld heraus. Selbst wenn man sich mehr einsetzt, mehr Stunden arbeitet, bessere Ergebnisse erzielt wird kaum ein Chef zu seinem Mitarbeiter gehen und ihm mehr bezahlen. Nein, man muss fast immer auf den Knien angerutscht kommen und um ein paar Euros mehr betteln. Wenn ich mir das so überlege, ist das doch menschenunwürdig, oder?
  5. Verlust der Freiheit
    Ich geniesse es jeden Tag die Freiheit zu haben das zu tun, was ich möchte. Wenn ich einmal keine Lust habe etwas zu tun, dann mache ich es einfach nicht. Natürlich geht das nicht immer, doch als Angestellter ginge das nie. Wenn du deinen Job nicht erledigst, dann wirst du Platz für jemanden machen müssen, der ihn macht. Von Montag bis Freitag glaubt man seine Zeit gegen ein schlechtes Gehalt zu tauschen, wenn man einem Job nachgeht. JOB = just over broke – Gerade genug zum Überleben.

Mein persönlicher Buchtipp dazu: John Maxwell – Ihr Traum auf den Prüfstand.

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8 Gedanken zu „5 Gründe nie einen Job anzunehmen“

  1. Hallo David,

    dein Artikel hat genau das bestätigt, wie ich mir meine Zukunft früher vorgestellt habe! Ich wollte schon als Jugendliche immer selbstständig werden und habe es vor 12 Jahren endlich mit einer guten Idee geschafft. Ich genieße meine Freiheiten als Unternehmerin und würde nie mehr freiwillig tauschen!

    Viele Grüße
    Sabine

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